Der größte Hebel von KI entsteht in verkürzten Liegezeiten
Warum erfolgreiche Unternehmen KI zuerst am Engpass ihrer Wertschöpfungskette einsetzen und erst danach die Arbeit selbst beschleunigen
56 % der CEOs sehen durch KI weder höhere Umsätze noch niedrigere Kosten. Nur 12 % erreichen beides, so die Befragung von 4.454 CEOs in PwCs 29th Global CEO Survey.¹ Meine These lautet: Die 12 % setzen KI an einer anderen Stelle ein. Sie wählen die Wertschöpfungskette, die über ihr strategisches Ziel entscheidet, verbessern mit KI deren primären Engpass und verkürzen so die Zeit, in der Vorgänge liegen und auf den nächsten Schritt warten. In Fertigung und Wissensarbeit macht diese Liegezeit nach meiner Schätzung rund 70 % der Durchlaufzeit aus. Die meisten KI-Adoptionen setzen dagegen an den übrigen 30 % an: an der Geschwindigkeit, mit der einzelne Menschen ihre Arbeit erledigen.
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